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Mehr als 500 Unterschriften für den Erhalt der Oase

01
Apr

Inzwischen haben mehr als 500 Personen die Initiative für den Erhalt der Oase unterzeichnet. Offiziell hat sich inzwischen auch der Fachverein Geschichte, die ISHA Zürich, die Hochschulgruppe von Amnesty International sowie der StuRa der Kampagne angeschlossen.

Eigene Untersuchung der Raumnutzung der Oase ergaben, dass diese wesentlich mehr als Räume um sie herum benutzt wird (Büros der Professoren). Während des Nachmittags an dem wir dort waren wurde sie durchgehend genutzt. Ebenfalls finden in Ihr regelmässig Treffen statt. Der Terminkalender an der Tür ist voll.

Wir fordern deswegen mit Nachdruck die Leitung des Historischen Seminars auf, ihren Entscheid rückgängig zu machen!

Am 4. April findet übrigens der Oster-Apero des Fachvereins Geschichte in der Oase statt.

Ein weiteres Zeichen gegen die fortschreitende soziale Selektion

01
Apr
Die Demonstration am Samstag (31. März) setzte eine weiteres Zeichen gegen die fortschreitende soziale Selektion an den Universitäten und Hochschulen. Die kriPo freut sich sehr über die grosse Anzahl von Organisationen die Demonstration unterstüzt haben: UnsereUni, VSPHZ, StuRa, JuSo und Fachverein Medizin.
Pressemitteilungen:
Medienspiegel:

Demonstration am Samstag (31.3.): Start (neu) beim Landesmuseum

29
Mrz

Die Demonstration am Samstag beginnt nicht, wie vielerorts angegeben, am “Museum für Gestaltung”, sondern am “Landesmuseum”. Auf jeden Fall: Die Polizei hat die Demonstration bewilligt. Bis bald!

Demo am Sa, 31.03.2012: Bildungsoffensive jetzt – Studiengebühren abschaffen & Masterzugang sichern!

23
Mrz

Die kriPo ruft dazu auf, am 31. März (Samstag), ein starkes Zeichen für gerechten Zugang zu emanzipatorischer Bildung zu setzen!

 

Was sind die Hintergründe?

In der bildungspolitischen Landschaft bewegt sich im Moment Einiges in Richtung von Zugangsbeschränkungen zur Bildung. An der Uni Basel wird ab nächstem Jahr der Zugang zum Master beschnitten. Es soll nicht länger möglich sein ohne Weiteres in den konsekutiven Master zu wechseln.

Herr Loprieno will, dass sich alle für einen Masterplatz bewerben müssen. Für viele Studiengänge, die (noch?) nicht wirtschaftlich ausgerichtet sind, bedeutet das einen Bruch in der Wissensvermittlung – ohne Kontinuität in eine Praxislandschaft. Und auch an der Uni Zürich sind die Zeichen diesbezüglich wenig rosig: Das Basler Modell, angeführt von – auch CRUS-Präsident – Loprieno, braucht nur erst in Fahrt zu kommen, damit es auch an der Uni Zürich Schule macht. Die Unileitung schliesst ersten Meldungen entsprechend nicht aus, dass dieses Modell – zur Förderung einer Elite – bei uns Einzug hält.

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Direkte Demokratie im VSUZH

21
Mrz

Mit Stimmen der kriPo entschied sich gestern der Studierendenrat dem im nächsten Frühlingsemester entstehenden VSUZH ein Initiativrecht zu geben. Das heisst, wenn in Zukunft eine bestimmte Anzahl Unterschriften zusammenkommt, wird es eine gesamtuniversitäre studentische Abstimmung über ein Thema geben. Bei Erfolg muss der VSUZH nach seinen Möglichkeiten das Geforderte auch umsetzen.

Bildung muss für alle frei zugänglich sein!

14
Mrz

Die kriPo meint: Bildung muss für alle frei zugänglich sein!

In der bildungspolitischen Landschaft bewegt sich im Moment Einiges in Richtung von Zugangsbeschränkungen zur Bildung. An der Uni Basel wird ab nächstem Jahr der Zugang zum Master beschnitten. Es soll nicht länger möglich sein ohne Weiteres in den konsekutiven Master zu wechseln.

Herr Loprieno will, dass sich alle für einen Masterplatz bewerben müssen. Für viele Studiengänge, die (noch?) nicht wirtschaftlich ausgerichtet sind, bedeutet das einen Bruch in der Wissensvermittlung – ohne Kontinuität in eine Praxislandschaft. Und auch an der Uni Zürich sind die Zeichen diesbezüglich wenig rosig: Das Basler Modell, angeführt von – auch CRUS-Präsident – Loprieno, braucht nur erst in Fahrt zu kommen, damit es auch an der Uni Zürich Schule macht. Die Unileitung schliesst ersten Meldungen entsprechend nicht aus, dass dieses Modell – zur Förderung einer Elite – bei uns Einzug hält.

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Unirat stimmt für Studiengebührenerhöhung

08
Mrz

Der Unirat hat wie befürchtet die Studiengebührenerhöhung durchgewunken:

Medienmitteilung der Bildungsdirektion

Die kriPo ist sehr enttäuscht über diese Entscheidung und fordert endlich einen Stopp dieser Politik der kleinen Schritte zur einer sozialen Selektion an den Universitäten und Fachhochschulen. Eine Aufzählung dieser Schritte findet sich im Text “Studiengebührenerhöhung: Undemokratisch und unsozial” etwas weiter unten.

Der Widerstand gegen die Studiengebührenerhöhungen formiert sich

07
Mrz
Nachdem sich bereits die kriPo und mit ihr auch der StuRa klar gegen die geplanten Studiengebührenerhöhungen ausgesprochen haben, kam es am vergangen Montag um 16 Uhr zu einer ersten spontanen Demonstration. Zur
Kundgebung aufgerufen hatte UnsereUni. Anlass war die um 16:15 geplante Sitzung des Universitätsrates, der die Studiengebührenerhöhungen durchwinken sollte. Aktive von UnsereUni zeigten sich über den grossen Zulauf von 250 Personen zu dieser spontanen Aktion sehr zufrieden. Die kriPo freut sich, dass der Protest nun auf eine immer breitere Basis stösst.

Studiengebührenerhöhung: Undemokratisch und unsozial

04
Mrz

Die kriPo (kritische Politik an der Universität Zürich) stellt sich vehement gegen die Angriffe auf das Hochschulwesen. Der Umwandlung zu einem neoliberalen Universitätskonzept, zu dem nur die Reichsten Zugang haben, wird erneut forciert.

Nachdem die Bologna-Reform in den letzten Jahren das Arbeiten neben dem Studium erschwert hat, läutet nun Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) die nächste Runde hin zu einer starken sozialen Selektion ein. In einer Politik der kleinen Schritte erhöht sie konsequent die Studiengebühren. Als erstes wurde die Einschreibegebühr der Universität Zürich von 50 auf 100 Franken verdoppelt. Danach traf es die Medizinstudierenden. Sie müssen in ihrem Praxis-Jahr den normalen Betrag (720 Franken pro Semester) der Studiengebühren bezahlen, obwohl sie in dieser Zeit die Universität gar nicht besuchen. Als nächstes die Studierenden aus dem Ausland: Sie bezahlen seit letztem Jahr ganze 1000 Franken mehr pro Jahr! Und nun soll der Universitätsrat am Montag den 5. März eine Erhöhung der Studiengebühren von mindestens 160 Franken pro Jahr gutheissen.

Regine Aeppli übt sich in neoliberaler Politik

Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) nimmt in diesem Prozess des Angriffs auf freie Bildung und Chancengleichheit eine zentrale Rolle ein. Sie unterstützt die Erhöhung nicht nur, sondern sie übt sich in Versteck- und Kommunikationsspielen mit Studierenden und Medien. Die Widersprüche in ihren Aussagen machen sie unglaubwürdig und entlarven sie als unprofessionell, undemokratisch und neoliberal. Bei der Erhöhung der Gebühren an den Fachhochschulen sagte sie, dass diese aus Fairness gegenüber den Uni-Studierenden geschehe. Die erneuten Erhöhungen, diesmal soll die Teuerung schuld sein, zeigt jedoch dass es sich hier um eine Erhöhung in Raten handelt um den Widerstand möglichst gering zu halten.

Aeppli hat das informelle Treffen mit Vertretern der Studierendenverbände nur eine Woche vor der Unirats-Sitzung gehalten und versucht, die Erhöhung ohne Wissen der breiten Studierendenschaft durchzusetzen. Sie ist besorgter um mögliche Demonstrationen, als um die Existenz eines guten Bildungswesens. Aeppli behauptet zudem, sie wolle mit einer „kleinen“ Erhöhung den bürgerlichen den Wind aus den Segeln nehmen. 160 Franken sind eine ziemlich willkommene Böe für das bürgerliche Schiff.

Studieren darf kein Privileg sein!

Die Vision der kriPo ist ein freies, dem Menschen und der ganzen Gesellschaft verpflichtetes
Bildungswesen! Jeder soll ein Recht auf Bildung haben. Studiengebühren tragen zum Ausschluss eines grossen Teils der Bevölkerung bei. Somit verurteilen wir geplante, wie auch bereits beschlossene Gebührenerhöhungen an den Universitäten und den Fachhochschulen klar.

Geschrieben von Alessandro und Fabian

Universität möchte Studiengebühren erhöhen

01
Mrz

Nun ist es raus. Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen will der Universitätsrat an seiner Sitzung vom Montag den 5. März die Studiengebühren erhöhen. So sollen diese künftig mindestens 160 Franken mehr betragen.

Die kriPo verurteilt  diesen Schritt entschieden und fordert den Universitätsrat auf auf diesen Schritt zu verzichten. Bildung muss auch weiterhin allen offen bleiben. Ebenfalls kritisieren wir, dass diese Entscheidung wieder mal hinter verlossen Türen getroffen wurde und die Studierendenschaft vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Dies scheint wohl bei der Universität Usus zu werden.

Aus diesem Grund stimmte die kriPo in der gestrigen Sitzung des Studierendenrates für eine Pressemitteilung die diesen Schritt klar verurteilt:

Pressemitteilung Studiengebührenerhöhung [PDF]

Zeitungsartikel: