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Bloquons la hausse! Studiengebührenerhöhung blockieren!

Geschrieben am: 15. März 2016 No Comments

Flugi
Studiengebührenverdopplung an der EPFL verhindern!
Unser Recht auf Bildung verteidigen!
Nieder mit der Kürzungspolitik!
KUNDGEBUNG BEIM ETH AUSGANG POLYTERRASSE
Mittwoch, 16. März 2016, 11:55 Uhr

Am 24. Januar 2016 hat Patrick Aebischer, Präsident der EPFL (ETH Lausanne), die Verdopplung der Studiengebühren vorgeschlagen. Dies bedeutet eine Erhöhung von Fr. 100.- pro Monat! Auch der ETH-Rat hat an seiner Sitzung letzte Woche entschieden, eine Erhöhung auf das Jahr 2018 ins Auge zu fassen. Lehnen wir diese Erpressung ab und verhindern wir die Studiengebührenerhöhung!

Diese Massnahme ist eine direkte Auswirkung der Sparpolitik des Bundesrates, welcher anstrebt, das Bundesbudget in den nächsten Jahren um 3 Milliarden zu kürzen. Diese Politik der Degradierung der öffentlichen Dienste, ihrer Leistungen und der Arbeitsbedingungen ist eine Vorwegnahme der Unternehmenssteuerreform III. Gleichzeitig hat die Regierung am 17. Februar nämlich bekanntgegeben, dass im 2015 ein Jahresüberschuss von 2.3 Milliarden erzielt wurde. Das Geld ist also vorhanden! Lehnen wir es ab, für eingeplante Steuergeschenke der grossen Konzerne geschröpft zu werden!

Die Studiengebührenverdopplung ist eine Massnahme, welche die Demokratisierung des Studiums direkt angreift. Fr. 2’400.- ist nicht Nichts in einem Budget; es bedeutet eine Mehrbelastung von Fr. 100.- pro Monat! Somit werden die Studierenden und ihre Eltern noch stärker in die Pflicht genommen und auf diese Weise wird der Zugang zum Studium noch mehr limitiert. Doch die (Hoch-)Schulen sollen ein für alle zugängliches öffentliches Gut sein! Sie sollen für das Gemeinwohl eingesetzt werden und den Bedürfnissen der Bevölkerung folgen! Heutzutage ist die Unterschicht nämlich mehrheitlich von der höheren Schulbildung ausgeschlossen. Weigern wir uns, die Selektierung weiter zu verstärken! Halten wir dem Projekt der Elitenuniversität eines des öffentlichen Wissens und der öffentlichen Forschung entgegen: basisdemokratisch, kritisch und emanzipatorisch!

Akzeptieren wir die Entwicklung der Studierendendarlehen, welche uns während langen Jahren der endlosen Zurückzahlung versklaven? Werden wir uns in Zeiten wiederfinden, wo sich Familien aufopfern müssen, damit nur eine/r von ihnen studieren gehen kann? Wollen wir, dass die Studierenden gezwungen sind, jede beliebige Arbeit zu jedem beliebigen Lohn annehmen müssen, um ihr Studium finanzieren zu können? Diese Politik versucht durchzusetzen, dass Personen in Ausbildung überall selbst für ihre Bildungskosten aufkommen müssen. Die Bildung ist kein Kapital, in welches investiert werden kann! Sie ist ein Gemeingut, von welchem die ganze Gesellschaft profitiert. Verweigern wir die Degradierung unserer Ausbildungs- und Lebensbedingungen!

Heute an der EPFL, morgen an der ETH, übermorgen in der ganzen Schweiz! Nicht mit uns! Verhindern wir die Studiengebührenerhöhung!

kriPo, CUAE, SUD
www.kripo.uzh.ch
www.bloquonslahausse.ch

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