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Über uns

Zum Selbstverständnis der «kriPo» (kritische Politik):

Die «kriPo» versteht sich als ein «Sammelbecken» an den Hochschulen Zürichs, das unterschiedliche linke Ausrichtungen und Bewegungen zusammenbringt. Die «kriPo» ist bunt und strebt keine homogene Einheit an. Die Vielstimmigkeit trägt zur Vernetzung innerhalb der ganzen Linken bei. Was uns zusammenbringt ist ein solidarische, kämpferische, kritische und emanzipatorische Perspektive von unten. Wir kritisieren die kapitalistischen gesellschaftlichen und universitären Verhältnisse und bekämpfen die Ökonomisierung der Universitäten. Wir sind eine Gruppe, die offen für alle ist. Damit das so bleibt, haben Antifeminismus, Homo-/Transphobie, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Klassismus und alle weiteren Formen von Diskriminierung bei uns nichts zu suchen.

Wir schauen nicht auf das was uns unterscheidet, sondern auf das, was uns eint. 

Wir wandeln auf verschiedenen Wegen und wollen allesamt den Kapitalismus hinter uns lassen, und in eine solidarische Gesellschaft aufbrechen!

Für eine menschliche und emanzipatorische Bildung für alle und überall – Hier und Jetzt!

«Evidentely the notion of an education within the existing society for a better future society is a contradiction, but a contradiction that must be solved if progress is to take place.» Herbert Marcuse


 

kriPo-Statuten herunterladen

Statuten vom 7. Mai 2015 (aktuell) [PDF]

Statuten vom 7. Juli 2005 (Gründungsstatuten) [PDF]


 

Alte Antworten auf zeitlose Fragen

(Selbstverständnis vor 2015)

Wer ist kritische Politik?

Kritische Politik an der Universität Zürich und der ETH Zürich (kriPo) ist der Verein linker Studentinnen und Studenten, welcher die  Studierendenschaft aus dem politischen Dornröschenschlaf wachküssen will.

Nach welchen Grundsätzen richtet sich kritische Politik?

Folgende  grundlegenden Ansichten und Forderungen sehen wir als unerlässlich für eine sozial gerechte und fortschrittliche Unipolitik:
Chancengerechtigkeit – Studium für alle
Es muss allen Menschen möglich sein, ihren Ausbildungsweg frei zu wählen. Die Entscheidung ist dabei einzig von  ihren Fähigkeiten und Interessen abhängig und darf nicht von Herkunft, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, Behinderung oder finanziellen Mitteln beeinträchtigt  werden.
Bedeutung der Bildung
Bildung muss möglichst weit verbreitet werden und für alle frei zugänglich sein. Der Vorteil von gut  (aus-)gebildeten Menschen für die Gesellschaft besteht nicht einzig in  ihrer ökonomischen Wertschöpfung. Denn Bildung – und damit auch Wissen  – ist weit mehr als Humankapital: Sie bringt die Menschheit in sozialer, kultureller und technologischer Hinsicht vorwärts.
Bedeutung der Universität
Die Universität verstehen wir nicht nur als Ort der Berufsbildung, sondern vor allem als Ort der  Wissensgewinnung und gesellschaftlichen Reflexion. Forschung und Lehre  sind gleichwertige Bestandteile der Universität und müssen im Studium gleichermassen ihren Platz finden. Um den Studierenden eine  hochstehende (Aus-)Bildung zu garantieren, sind optimale Lern- und  Betreuungsverhältnisse unabdingbar.
Demokratie und Mitsprache
An der Universität Zürich haben 27’000 Studierende kaum Mitbestimmungsrecht, wie zum Beispiel bei Lehrplänen, Studienreformen, Berufungen. Wir fordern mehr Rechte bei den universitären Entscheidungen und setzen uns auch für mehr politisches Engagement seitens der Studierenden ein.
Gleichstellung
An der Universität Zürich sind nach wie vor nur  einige wenige Prozent des Lehrkörpers weiblich. Mit jeder Stufe nimmt der Frauenanteil ab. Die Ursachen sehen wir sowohl in gesellschaftlichen Verhältnissen als auch in den von ihnen beeinflussten universitären Strukturen. Diese inakzeptable Tatsache muss mit gezielten Massnahmen  überwunden werden.
Nachhaltigkeit
Politik muss zwingend den Anspruch auf Nachhaltigkeit erfüllen. Wir kritisieren alle auf Kurzfristigkeit ausgerichteten politischen Tendenzen und Entscheidungen.

Wie setzen wir kritische Politik um?

Wir  stellen eine Plattform für verschiedene Positionen, die sich mit   unseren Grundsätzen vereinbaren lassen. Um politisch Einfluss zu  nehmen,  grenzen wir unsere Mittel grundsätzlich nicht ein. So finden  bei uns eine VSUZH-Fraktion, Lesegruppen, Vorträge, Diskussionen übers  Internet  oder am runden Tisch, Demonstrationen, Aktionen, Streiks und  alles, was als sinnvoll erscheint seinen Platz.

Wie ist kritische Politik organisiert?

Die Mitglieder des Vereins entscheiden einerseits basisdemokratisch über Strategie und Inhalt der kriPo, andererseits bestimmen sie auch deren Vorstand. Dieser ist für die Koordination der oben genannten Tätigkeiten und die Administration des Vereins verantwortlich.