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kriPo fordert Abstimmung über ASZ-Antrag im StuRa

Geschrieben am: 24. Februar 2013 No Comments

Die kriPo zeigt sich schon seit einiger Zeit mit der ASZ (Autonome Schule Zürich) solidarisch und unterstützt sie nach Möglichkeit (vgl. „Bildung muss für alle frei zugänglich sein!“ vom 14. März 2012; „Petition zur Unterstützung der ASZ“ vom 20. Januar 2013).

Wir denken weiterhin, dass die Autonome Schule Zürich auch ein Thema ist, zu dem sich der StuRa als Organ der Universität Zürich äussern muss. Die Bildungssituation in unserer Gesellschaft kann dem Studierendenrat (StuRa) nicht egal sein. Die Bildungslandschaft muss als Ganzes betrachtet werden: Die Studierenden sind ein Teil davon. Wir haben das Glück, eine gute Bildung zu geniessen. Daher stehen wir in der Verantwortung auch denen gegenüber, die dieses Privileg nicht haben.
Genau in diesen Bereich fällt die Autonome Schule Zürich: Durch die unentgeltliche, durch Freiwillige (darunter auch Studierende der Universität) geleistete Bildungsarbeit, nimmt sie eine wichtige bildungspolitische Rolle ein, die mittlerweile z. T. sogar von offizieller Seite her anerkannt wird.

Die kriPo-Fraktion des StuRa hat daher beim StuRa-Büro einen Antrag (PDF) eingereicht, der verlangt, dass der StuRa sich mit der ASZ solidarisch erklärt und der Schule hilft, eine dringend benötigte Bleibe zu finden.

Vor einigen Tagen mussten wir nun aber erfahren, dass unser Antrag nicht auf die Traktandenliste für die kommende Sitzung vom 27. Februar 2013 aufgenommen wurde, obschon der Antrag als dringlich markiert ist. Die Begründung des StuRa-Büro: Der StuRa dürfe sich nur zu hochschulpolitischen Themen äussern.
Diese „Begründung“ können wir nicht akzeptieren:
Erstens ist der StuRa noch nicht der VSUZH. Dieser erst wird ein offizielles hochschulpolitisches Mandat haben. Zweitens ist die ASZ sehr wohl ein zumindest bildungspolitisches Thema. Wir verstehen drittens moralisch nicht, wie formale Kriterien hier überwiegen können, wo es darum geht den am stärksten benachteiligten Menschen unserer Gesellschaft den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.


Wie oben eingeführt, hat der StuRa und auch der VSUZH eine Verantwortung, die über die Universität hinausgeht, gerade weil wir hier an der UZH studieren können. Es ist eine arrogante Haltung, wenn sich der StuRa nur um die Belange innerhalb seines Elfenbeinturmes kümmert.

Folglich: Die kriPo beharrt auf das Anliegen und wird eine Veränderung der Traktandenliste, dann die Diskussion und Abstimmung über den Antrag per Tischvorlage an der anstehenden StuRa-Sitzung erzwingen.

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